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Freizeit aktiv erleben
Mit einer Fläche von ca. 1.300 ha zählt der Senftenberger See mitten im Lausitzer Seenland heute zu den größten, künstlich angelegten Seen Europas. Er ist ein phantastisches Beispiel für eine gelungene Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften.
Der See entstand aus dem ehemaligen Tagebau Niemtsch, der noch bis Anfang 1966 das "Schwarze Gold" ans Tageslicht beförderte. Nach dem Rückbau der Bergbautechnik begann die Flutung des Sees. Mit der Einweihung des ersten Strandabschnittes (Großkoschen) am 01. Juni 1973 wurde der Startschuss gegeben zur touristischen Umgestaltung des Senftenberger Sees.
Heute ist er vor allem bei den Wassersportlern beliebt. Neben Surfen, Segeln, Tauchen, Angeln und natürlich dem Baden bzw. Sonnen an einem der herrlichen Sandstrände gibt es jedoch auch weitere Möglichkeiten, Urlaub und Freizeit aktiv zu erleben. Auf dem Rad- und Wanderrundweg um den See kann eine vielfältige Fauna und Flora beobachtet werden. Der neue Aussichtsturm am Südufer ist nicht nur wegen seiner einzigartigen Architektur ("schiefe" Stahlkonstruktion), sondern insbesondere wegen des malerischen Ausblickes über den gesamten See und in den Inselkomplex, der 1981 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde, ein attraktiver Rastpunkt.
Daneben laden die Wasserrutsche in Buchwalde und das römisch-griechische Amphitheater mit seinen zahlreichen Veranstaltungen in den Sommermonaten den Besucher zum längeren Verweilen am See ein. Das Fahrgastschiff "MS Santa Barbara" lässt den Besucher die reizvolle Umgebung von der Seeseite her betrachten. Durch seinen Anschluss an das überregionale Radwegezielnetz ist der Senftenberger See außerdem Ausgangspunkt für verschiedene Radtouren zu den Sehenswürdigkeiten in der Umgebung.