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Das Niederlausitzer Heidemuseum im Schloss Spremberg zählt zu den größten Museen im Süden des Landes Brandenburg.
In den Ausstellungen wird die Beziehung von Mensch, Landschaft und Kultur in der vom Braunkohlenabbau geprägten Region in anschaulicher Weise verdeutlicht. Das Museum bewahrt und zeigt einige unwiederbringliche Gegenstände aus den umgesiedelten Dörfern und erörtert die landschaftliche Entwicklung mit dem Tagebau. Ein Bauernhof mit einem über 200 Jahre alten umgesetzten Bauerhaus aus einem betroffenen Ort, gibt einen Einblick in die Lebensweise der Dorfbevölkerung in der Niederlausitz.
Das Leben und die Tradition der sorbischen Bevölkerung im zweisprachigen Gebiet der Lausitz wird durch Trachten sowie häusliche und volkskundliche Gegenstände dargestellt. Die naturkundliche Ausstellung gibt Auskunft über die Fauna und Flora der Region. Die industrielle Entwicklung der südlichen Niederlausitz wird vor allem anhand der Textil-, Glas- und Braunkohlenindustrie verdeutlicht.
Des weiteren ist ein breiter Abschnitt dem Leben und Werk des Schriftstellers Erwin Strittmatter gewidmet. Hervorzuheben ist dabei die Kunstsammlung zu Werken von und über Strittmatter. Der Schriftsteller wurde in Spremberg geboren, wuchs in Bohsdorf auf, besuchte das Gymnasium in Spremberg und hat nicht nur durch seinen "Laden" der Region ein Denkmal gesetzt.
Das Schloss als kulturelles Zentrum des Landkreises Spree-Neiße beherbergt heute neben dem Museum auch die Bibliothek sowie die Musik- und Kunstschule des Landkreises.