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Für kulturell interessierte Besucher besteht in der Niederlausitz ein vielfältiges Angebot. Zahlreiche gut erhaltene Kirchen und andere historische Gebäude prägen unsere Region. Ganzjährig werden interessante und unterhaltsame Veranstaltungen angeboten, die auf Ihren Besuch warten. Die Niederlausitz hat ein unverwechselbares Angebot für den erholungssuchenden Gast.
sind das kleinste slawische Volk. Sie sind Nachfahren der slawischen Stämme, die im Zuge der Völkerwanderung vor mehr als 1400 Jahren das Land zwischen Oder und Elbe/Saale, zwischen Ostsee und den deutschen Mittelgebirgen besiedelten.
Nach dem Verlust der politischen Selbstständigkeit im 10. Jahrhundert verringerte sich ihr Siedlungsgebiet. Lediglich den Nachkommen der Oberlausitzer Milzener und der Niederlausitzer Lusizer ist es gelungen, bis in die Gegenwart ihre sorbische/wendische Sprache und Kultur zu erhalten. Heute findet man sie in der Lausitz vor allem im Spreewald, in Cottbus und in der sächsischen Oberlausitz.
Die Sorben/Wenden haben kein Muttervolk in den angrenzenden Staaten.
Im Jahre 1946 gegründet, entwickelte sich das damalige "Theater des Bergarbeiter" - mit den Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett - in den 60er und 70er Jahren zum Sprungbrett für viele bekannte Schauspieler und Regisseure. Nach einer umfassenden Renovierung öffnete das Haus im Oktober 1990 als NEUE BÜHNE SENFTENBERG und wurde unter Indendant Heinz Klevenow 1993 zum Kinder- und Jugendtheater umprofiliert. Um das Haus zu retten, musste damals die Sparte Musiktheater abgewickelt werden. Seit 2004 hat der Berliner Regisseur, Schauspieler und Autor Sewan Latchinian die Indendanz inne und führte mit seinem Konzept THEATER FÜR ALLE die kleine Senftenberger Bühne zum bisher größten Erfolg ihres Bestehens: im Herbst 2005 wurde sie neben dem Deutschen Theater Berlin, den Münchner Kammerspielen und dem Schauspielhaus Hamburg von den 39 wichtigsten Theaterkritikern zum THEATER DES JAHRES gewählt.
Direkt am Strand im Bereich Großkoschen befindet sich in wunderschöner Lage das im Mai 2001 eröffnete Amphitheater am Senftenberger See.
Vom Baustil her vereint diese Spielstätte eine einzigartige Mischung aus klassischen und modernen Elementen: Neben der halbrunden Spielfläche und den ansteigenden Sitzbänken im Stil des griechischen Theaters sowie dem römisch anmutenden Bühnenhaus verfügt diese von der Bauweise her einmalig in Deutschland zu findende Freiluftspielstätte außerdem über modernste Licht-, Ton- und Bühnentechnik.
Die denkmalgeschützte Architektur des Cottbuser Theaters am Schillerplatz ist über 100 Jahre alt, als aktionsgeladener Jungbrunnen aber liefert das Staatstheater Cottbus mit seinen künstlerisch hochwertigen Ensembles tagtäglich für seine Besucher vielfältige Beweise poesievoller Innovationsfreude.
Vom Berliner Architekten Bernhard Sehring und mit finanziellen Mitteln der Bürger der Stadt Cottbus errichtet, hob sich 1908 erstmals der Vorhang in einem der schönsten sezessionistischen Jugendstiltheater Europas. In ihm sahen die Cottbuser Bürger einen neuen Kulturfaktor, der die Stadt zum Kristallisationspunkt des geistigen Lebens der Niederlausitz werden ließ. Im Verlaufe der Geschichte arbeiteten zahlreiche renommierte Künstler in diesem Haus am Schillerplatz.
1992 erfolgte die Ernennung zum Staatstheater. Als eines der wenigen Theater im Osten Deutschlands verfügt es über die Sparten Oper, Schauspiel, Ballett und Philharmonisches Orchester.