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Natürlich ist die Landschaft der Niederlausitz nicht nur durch den Braunkohletagebau geprägt. Genießer finden in den verschiedenen Parks und Gärten der Region einmalige und wunderschöne Beispiele für große Gartenbaukunst und können in den Naturparks das Werk des besten Landschaftsarchitekten, der Natur, bewundern.
Ganz im Süd-Osten Brandenburgs haben die Gletscher der Eiszeiten eine einzigartige Landschaft geformt. Über 45 km erstreckt sich der Muskauer Faltenbogen: von Klein Kölzig in Brandenburg über Bad Muskau in Sachsen bis über die Neiße nach Tuplice in Polen. Er hat eine belebte Industriegeschichte hinter sich. Die oberflächennahe Kohle wurde in zahlreiche Gruben abgebaut und verschiedene Industrien siedelte sich an. Berühmt wurde vor allem die Glasindustrie.
Heute lockt die Besucher eine waldreiche Landschaft mit einer Vielzahl kleiner Seen und einem hervorragenden Radwegenetz. Thematische Routen lassen die Geschichte der Landschaft wieder lebendig werden. In Jerischke befindet sich ein Infozentrum mit einer Ausstellung zum Faltenbogen. Am Felixsee bei Bohsdorf bietet ein Aussichtsturm spektakuläre Ausblicke bis nach Polen und macht große Zusammenhänge der eiszeitlichen Landschaftsgestaltung von oben sichtbar.
Es gibt zahlreiche Aussichtspunkte, von denen aus der Landschaftswandel in der Region sehr deutlich wird. Einige, die unmittelbar am Tagebaurand liegen und über öffentliche Straßen erreichbar sind, gewähren interessante Einblicke in die Dimensionen des Bergbaus. Hier hat man die fast einmalige Gelegenheit die riesigen Tagebaugeräte bei ihrer Arbeit zu beobachten. An anderen kann man den Blick über bereits rekultivierte Gebiete schweifen lassen oder sogar neu erschaffene Seen während ihrer Flutung beobachten.